| Elektrosmog: Strahlenschutzanzug zwingend |
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12. September 2001 de.internet.com - Der Nachrichtendienst für Internet-Professionals T-Mobil-Sendemast: Techniker dürfen nur noch im Strahlenschutzanzug nach oben Bei der Deutschen Telekom gibt es seit einiger Zeit eine neue Anordnung, nach der die Wartungstechniker nur noch in Strahlenschutzanzügen auf die Sendemasten klettern dürfen. Das erfuhr ein de.internet.com-Leser durch Zufall bei der Installation einer Telefonanlage von einem Techniker. Das Büro von Jörg Wichmann, der Betreiber der Suchmaschine Multimeta und eines Online-Übersetzungsbüros ist, befindet sich in kaum 10 Meter Nähe des riesigen Mastes. So zog Wichmann einige Erkundungen ein und bestellte den Gutachter Wulf-Dietrich Rose zu Messungen in das Haus. Erst vor kurzem war man in das Haus in Untersiemau, im Kreis Coburg in den Grubenweg 14 eingezogen. "Der sich in unmittelbarer Nähe befindende Mobilfunkmast störte uns zunächst nur optisch, da wir nicht wussten oder ahnten, welche Gefahren mit so einem Mast verbunden sind." Eine Anfrage unserer Redaktion bei dem Informationszentrum Mobilfunk (IZM) blieb bis zum Redaktionsschluss dieses Beitrages unbeantwortet. Messergebnisse versetzen Bewohner in Panik Die Messergebnisse für die Strahlung von Mobilfunk und TV und die Aussagen des Gutachters wären für die Familie mit einem kleinen Kind niederschmetternd gewesen. Nach Aussage des Gutachters sei das gesamte Obergeschoss des Hauses unbewohnbar (in dem sich u.a. das Büro befindet, in dem Wichmann täglich 10-12 Stunden selbständig tätig ist) Teilweise seien 1000 Mikrowatt pro Quadratmeter gemessen worden, in den oberen Räumen, im Freien, im Wintergarten und in der Umgebung nirgends unter 100 Mikrowatt, und das noch in weitem Umfeld um den Mast, erklärt Wichmann. Das Problem ist technisch jedoch lösbar: Die Antennen seien für den Nahbereich absolut ungenügend abgeschirmt. Albsmog / Mobilfunk Bürgerforum 17.09.2001 |
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